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Susanne Schweppe PDF Drucken
Donnerstag, den 12. November 2009 um 12:32 Uhr

Zusammen mit Frau Bartsch unterrichte ich an der Gesamtschule Hemer die Klasse 5d mit dem Profil „Naturwissenschaft und Sport“. Als Lehrerin für die Fächer Sport, Gesellschaftslehre und Evangelische Religionslehre liegt es mir in besonderer Weise am Herzen durch kooperative Lern- und Arbeitsformen Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Handeln in sozialer Verantwortung zu ermutigen.          

Gerade weil unsere Gesamtschule ein Lern- und Lebensort für Kinder unterschiedlicher Religionen, Kulturen und sozialer Strukturen darstellt, ist mir im Religionsunterricht der Dialog mit nichtchristlichen Religionen und anderen weltanschaulichen Positionen wichtig. Nur im Dialog lässt sich das Eigene, das Gemeinsame und das Andere wahrnehmen und respektieren. So können Konflikte und Meinungsverschiedenheiten aber auch positive gemeinsame Erlebnisse bearbeitet und konkretes gemeinsames Handeln erprobt werden.

Sowohl im Religionsunterricht als auch im Gesellschaftslehreunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler durch konkrete Begegnungen mit außerschulischen Institutionen lernen, das Vergangene als Grundlage für das Gegenwärtige und Zukünftige zu  begreifen, um in ihrem Leben verantwortungsvoll und nachhaltig handeln zu können.

Mein ganz besonderes Interesse gilt der Entwicklungsförderung durch abwechslungsreiche und nicht alltägliche Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb des Sportunterrichts.

Dabei ist es mir wichtig den Schülerinnen und Schülern Freude an der Bewegung zu vermitteln.

Mit der Zirkus- und Akrobatik-AG unserer Schule verbindet sich die Vorstellung, Bewegungserfahrungen durch Wagnisse und Herausforderungen zu erweitern. Um das hier gewonnene Selbstwertgefühl zu festigen sind Auftritte innerhalb und außerhalb der Schule geplant. Hierbei sollen unsere Schülerinnen und Schüler die besondere Bedeutung von Pünktlichkeit, den Umgang mit Aufregung und die Verantwortung für das Gelingen der eigenen Aufgabe und für das Gelingen der gesamten Gruppe erfahren.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass Eltern unserer Schule mit viel Engagement unser Zirkusprojekt tatkräftig unterstützen.

Mein Bestreben ist es, dass jeder Schüler und jede Schülerin bereit sein soll, anderen zu helfen und nach besten Kräften zu unterstützen, damit Gemeinschaft erleb- und erfahrbar wird.  Denn, wenn es unseren Schülerinnen und Schülern gut geht, dann geht es auch uns Lehrerinnen und Lehrern gut. Zu meinem Wohlbefinden tragen Kater „Moritz“ und Labradorhündin „Alena“ maßgeblich bei.