Unsere Schulband im Interview: Acoustical Impact

Bei Schulfeiern und Stadtfesten wie dem Hemeraner Herbst tritt unsere Schulband regelmäßig auf. Viele haben schon Auftritte erlebt, aber trotzdem weiß man ziemlich wenig über unsere Schulband. Um mehr zu erfahren und uns ein genaueres Bild zu machen, haben wir schließlich um einen Interview-Termin gebeten. Wir haben Svenja Filthaut und Amira Schmitt im Pavillon zu einem Interview getroffen. Das Interview führten Emilia, Moana und Lina von der Schüler-Redaktion Online.

 

Acoustical Impact, wie seid ihr zu diesem Bandnamen gekommen?

Wir heißen jetzt “Acoustical Impact”. Aber als wir uns gegründet haben, hatten wir eine lange Zeit keinen richtigen Namen. Wir wurden “Band der Gesamtschule Hemer” genannt. Bis uns das halt nicht mehr gefiel und wir uns einen eigenen Namen gegeben haben.

Wann und wo habt ihr Zeit zum Proben?

Also, hauptsächlich proben wir in unserer Freizeit, jede Woche Donnerstag. Um uns vor Auftritten vorzubereiten, treffen wir uns meistens noch zusätzlich das Wochenende davor.

Welche Instrumente habt ihr?

Wir beiden sind die Sängerinnen und werden von Max Hamer, unserem Gitarristen, begleitet. Außerdem haben wir noch den E-Bass mit Katja Filthaut, Philipp Trelenberg am Schlagzeug und an der Cajon und Chiara Schmitt am Klavier.  Ab und zu nehmen wir auch so etwas wie Klanghölzer oder Rasseln hinzu. Bei einzelnen Auftritten wurden wir auch von unserer Bläser-Combo “Brass at Noon” unterstützt, zum Beispiel als wir letztes Jahr in Gelsenkirchen bei einem landesweiten Schulkongress gespielt haben, oder diesen Sommer beim “Pottkieken-Festival” in Iserlohn.

Wo kann man euch in der Schule hören?

Wir spielen meistens auf Schulfeiern,  wie zum Beispiel am Präsentationstag, der Präsentation der Projektwoche, beim Kammermusikabend im Haus Hemer  oder bei der “Nacht der kleinen Künste”. Regelmäßig treten wir außerhalb der Schule beim “Hemeraner Herbst” auf.

Erzählt doch mal einfach etwas über eure Auftritte …

Die Auftritte machen super viel Spaß sowohl uns als auch dem Publikum. Jedes Mal ist die Stimmung klasse. Natürlich ist man vor jedem Auftritt aufgeregt, aber das ist, denken wir, menschlich!!! Auf der Bühne hat man das nach dem ersten Lied sofort vergessen.

Auftritt von Acoustical Impact beim Hemeraner Herbst 2017

 

Ist schon mal etwas so richtig schief gegangen?

Natürlich passieren mal Fehler, aber zum Glück ist noch nichts richtig schief gegangen.

Man hat vielleicht mal den Ton nicht getroffen, doch es ist dann keiner sauer auf unsere zwei Sängerinnen.

Macht es euch Spaß?

Ja natürlich 😊, da wir uns auch als Gruppe so gut verstehen, ist das immer sehr lustig!

Die Gesamtschule beim Hemeraner Herbst 2017

Was wäre der regnerische Samstagmittag des letzten Septembertages nur ohne den großen Auftritt der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hemer auf den diesjährigen Hemeraner Herbsttagen gewesen? Ganz selbstverständlich waren wir nämlich auch dieses Jahr wieder mit dabei und haben das Stadtfest um eigene Beiträge bereichern wollen. Es waren große und gelungene Auftritte für die Klasse 7b, die Schulband, das mit der Schule verbundene Bläser-Ensemble „Brass at Noon“ und die Arbeitsgemeinschaft Tanzen.

Schulleiterin Frau Koller eröffnet den Auftritt

Gleich zu Beginn heiterte die Klasse 7b zusammen mit Frau Renneberg und Herrn Schneider, die das musikalische Werk der Schülerinnen und Schüler um Gitarren ergänzten, rhythmisch auf ihren Cajons spielend mit Gesang die schlechte Wetterlage auf.

 

Ungetrübt des mittlerweile wieder finster gewordenen Himmels knüpfte die Schulband mit gleich mehreren Beiträgen daran an, unter anderem mit den Interpretationen „I See Fire“ von Ed Sheeran und „Pumped Up Kicks“ von Foster The People.

Auch das Bläser-Ensemble „Brass at Noon“ beteiligte sich dann am Auftritt der Schulband. So entstand eine gut zusammen eingeprobte Version des Poptitels „All About That Bass“ von Meghan Trainor.

Abschließend begeisterte die Arbeitsgemeinschaft Tanzen die Zuschauerschaft mit mehreren gelungenen Tanzeinlagen und schaffte somit einen runden Abschluss für die einstündige Aufführung der Gesamtschule.

Schulleiterin Frau Koller zeigte sich nach dem Auftritt begeistert von der Qualität der Auftritte ihre Schülerinnen und Schüler: „Ich bin total begeistert. […] 2009 haben wir angefangen mit 120 Kindern, jetzt ist eine Schule von 1000 draus geworden, und die Darbietungen sind natürlich auch dementsprechend, die Qualität ist einfach toll.“. Aufgeschlossen schaut die scheidende Schulleiterin in Richtung Zukunft, obwohl dies die letzten Herbsttage gewesen sein werden, bei denen sie aus der Perspektive der Schulleiterin der Gesamtschule Hemer mit dabei war; das machte dieses Event auch für Frau Koller ganz besonders. „Ich bin sehr stolz, natürlich!“ schloss die Schulleiterin ab mit dem Wunsch, dass es genauso weitergehen solle.

Artikel: Julian Siegfried (Q1)

Fotos: Fabian Tomczyk (Q1)

Alice tanzt durchs Parktheater

Hip-Hop, Irish Dance, Jazzdance, Ballett und viele andere Tanzstile präsentierte uns die Ballettschule am Sauerlandpark.

Anfang Juli hieß es für über 300 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von zwei bis über 40 Jahren ein ganzes Wochenende lang: durchtanzen! Sie zeigten uns das Stück ,,Alice im Wunderland“ in tollen, teilweise selbst genähten Kostümen. Dabei spielte jeder Tanzkurs eine wichtige Rolle. Die Tanzschule begeisterte ein großes Publikum, das vor allem aus Schulklassen bestand, indem sie die Zuschauer bei einem großen Flashmob einweihten. Am Ende der zweistündigen Aufführung konnte jeder mit guter Laune das Parktheater verlassen.

(Emilia Gesing, Moana Welzel, Lina Erdmann von Schüler-Redaktion Online)

China war eine Reise wert

China war eine Reise wert!

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Jede Reise fängt mit dem ersten Schritt an“. Für 19 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hemer ein großer Schritt. Ein bisher unbekanntes, weit entferntes Land kennenzulernen und zu erkunden war für die meisten eine große Chance. China war das Ziel! Idee der Reise war es, die chinesische Kultur kennenzulernen und die bereits erlernten Sprachkenntnisse zu verbessern oder weiter auszubilden.

Der Flug dauerte neun Stunden, doch es war keine richtige Ermüdung der Schülerinnen und Schüler zu spüren. Sie wollten das Land erkunden. Interessante Kurztrips versüßten die Reise.

Ziele waren die Chinesische Mauer, „die verbotene Stadt“ und ein besonderes Highlight; die überwältigende Großstadt Shanghai.

Die Begeisterung war bei der Leitung, in dem Fall, Frau Usov, der Lehrerin des China-Kurses  und Frau Koller Schulleiterin der Gesamtschule Hemer, anzusehen.

Stärkungen für diese Kurztrips nahmen die Schülerinnen und Schüler in typisch chinesischen Restaurants zu sich. Die Schülerinnen und Schüler waren über das kulinarische Angebot positiv überrascht und stellten fest, dass das chinesische Speiseangebot in seinem Ursprungsland ein komplett anderes ist.

Wir haben hier die „mildere“ Form.

Hendrik Beister

Ein cooler Nachmittag für die 5b

Spaß, Spiel und Freude das war das Motto am 28.04.2017 bei der Klassenfeier der Klasse 5b von Frau Aschoff und Frau Twickel, der Gesamtschule Hemer!

In der Küche des mittelstufen Gebäudes wurde dieses Motto umgesetzt.

Dafür sorgten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b, die diesen Nachmittag schon lange in den Klassenrat- Stunden vorbereitet haben. Mit diesem Treffen der Schülern und Schülerinnen, Eltern und Klassenlehrerinnen wollten die Kinder mit Hilfe von Plakaten zeigen was sie schon gelernt haben. Das Ziel der Klassenlehrerinnen war es die Klassengemeinschaft zu stärken.

Ein spannender Wettkampf, mit verschiedenen Spielen zwischen mehreren Eltern-Teams entstand. Der Gewinner des Wettkampfes bekam Gummibärchen.

Emilia Gesing, Lina Erdmann und Moana Welzel

Neuner auf den Spuren des Nationalsozialismus

„Stark für Menschenrechte“ – das war auch dieses Jahr die Devise des Thementages an der Gesamtschule Hemer. Der neunte Jahrgang erhielt dabei für dessen eigenen Schwerpunkt einen ganz besonderen Besuch: Oberstaatsanwalt Andreas Brendel.

Eine solche Gelegenheit erhält man als Schüler selten, selten kann man sich aus erster Hand durch einen Oberstaatsanwalt erzählen lassen, weshalb und wie Gräueltaten der Nationalsozialisten auch heute noch rechtlich verfolgt werden. Vor allem in den letzten Jahren kriegt man in der Allgemeinheit davon mit, dass älteste Senioren noch für Taten zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges angeklagt werden – aber warum eigentlich?

Als Leiter der Zentralstelle für die Bearbeitung nationalsozialistischer Verbrechen bei der Staatsanwaltschaft in Dortmund konnte Herr Brendel den Schülerinnen und Schülern sowohl einen Eindruck über seine Arbeit als Staatsanwalt, aber auch über die „moralischen Verpflichtungen“, die dieser Tätigkeit zugrunde liegen, vermitteln. Es sei sehr wichtig, dass Täter des Nationalsozialismus auch etliche Jahre später zur Verantwortung gezogen werden, sofern eine Schuld nachweisbar ist. Denn, das lernten die Neuntklässler, es gibt keine obere Altersgrenze zur Verfolgung einer Straftat, und auch beispielsweise die Beihilfe zum Mord verjährt nicht einfach.

Die betreffenden Menschen mit ihren vergangenen Taten zu konfrontieren bringe allerdings häufig Schwierigkeiten mit sich. Viele reden sich in eine Scheinwelt hinein, verdrängen die Zeit um 1940, erzählte Brendel. Lange Sitzungen vor Gericht seien oftmals aufgrund mit gesundheitlichen Einschränkungen einhergehender verringerter Verhandlungsfähigkeit nicht möglich, sie können oft nur stundenweise vorgenommen werden.

Die Schülerschaft zeigte sich interessiert an den Schilderungen Brendels und einige Neuner führten noch nach seinem Vortrag kurze Gespräche mit ihm.

Auch in anderen Jahrgängen ist das Thema „Stark für Menschenrechte“ behandelt worden, jeweils mit den Schwerpunkten Kinderrechte der UN von 1948, Kriegsgefangenenlager Stalag VI a, der Film „Die Welle“, Mobbing, Judenverfolgung, Extremismus und den politischen Kontext.

Julian Siegfried

Schüler erzielten Preise beim Englisch-Wettbewerb „Big Challenge“

Erstmalig haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Englisch-Wettbewerb „Big Challenge“ teilgenommen und dabei super abgeschnitten. Die Schüler und Schülerinnen vom fünften bis neunten Jahrgang von unserer Schule zeigten in diesem einstündigen Wettbewerb, was sie bis dahin schon gelernt hatten. Sie hatten sich auf den Wettbewerb mit Hilfe einer App auf ihrem Handy vorbereitet.

Es erwarteten sie verschiedene Ankreuz-Aufgaben, die sie mit Bravour meisterten!

Ihr Können zeigte sich dann am 12.Juni: Die Preise wurden den Schülern am 14. Juni 2017 von der Schulleiterin Frau Koller und der Englischlehrerin Frau Kaltenbach überreicht – Poster, Stifte, Bücher und andere Dinge, die auf das Thema England und Amerika abgestimmt waren.

Allerdings hat der Wettbewerb 3,50 Euro für die Teilnahme gekostet! Dennoch ein tolles Erlebnis und nächstes Mal wollen viele Schüler und Schülerinnen ihre Chance nochmal nutzen.

[Dies ist ein Beitrag der Schüler-Online-Redaktion: Emilia, Lina und Moana]

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“

Mit der Theaterproduktion „Peinlich am Morgen……..“ lockte der Theaterkurs der Jahrgangsstufe 10 am Mittwochnachmittag und am Mittwochabend zahlreiche Zuschauer in die Gesamtschule Hemer.

Drei Pärchen, die jeweils in den frühen Morgenstunden gemeinsam nebeneinander nach einer Party aufwachen, sich an nicht viel erinnern können und sich fragen, wie sie in diese pikante Situation gekommen sind und was wohl passiert  ist. Dies war die Ausgangssituation für drei Erzählstränge, die nebeneinandergestellt die Erfahrungen Jugendlicher in diesem Zusammenhang thematisierten. Der Weg durch den darauf folgenden Tag bietet einige Erklärungen und auch  zwischenmenschliche  Missverständnisse, die den nebulösen Schleier der scheinbaren Amnesie lüften, oder auch weiter verklären und komplizieren…

In Kooperation der Gesamtschule und dem Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“ der Stadt Hemer entstand in einjähriger theaterpädagogischer Inszenierungsarbeit unter der Regie von Anne Reiche, Mechtild Twickel (Fachlehrerinnen Darstellen und Gestalten) und Michael Hahn (Theaterpädagoge Stageplay) ein emotionales Stück Jugendtheater. Beeindruckend waren die emotionale Identifikation der jungen Leute mit ihren Rollen, ihre Präsenz und ihre deutlich spürbare Spielfreude auf dem Hintergrund ihrer selbst geschriebenen Geschichten. Die jungen Schauspieler ernteten zu Recht einen anhaltenden Applaus für ihre darstellerischen Leistungen.

In dieser theaterpädagogischen Arbeit liegt ein bedeutender Beitrag zu einem erfolgreichen und emotionalen Abschluss der schulischen Laufbahn in der Sekundarstufe I. Mit gestärktem Selbstvertrauen kann nun der Start der ins Berufsleben oder in eine weitere schulische Ausbildung gelingen.

 

 

Aus der Schüler-Redaktion: Die Nacht der kleinen Künste 2017

Der Abend war ein großer Erfolg, so die Schulleiterin, Frau Koller, der Gesamtschule in Hemer.

Am 06.04.2017 fand an der GHE die jährliche Veranstaltung ,,Nacht der kleinen Künste‘‘ statt. Schon lange zuvor bereiteten sich die DuG Kurse der Jahrgänge 6-10 auf den Abend vor.

Von den bisher insgesamt sieben veranstalteten Nächten war auch diese eine unvergessliche, schöne und erfolgreiche Nacht. Und das nicht nur für die Schülerinnen und Schüler.

Auch die Eltern waren von dem künstlerischen Engagement ihrer Kinder und den anderen Schülerinnen und Schülern positiv angetan und bejubelten diese nach jedem Auftritt.

Die Mutter einer Schülerin, Frau Wagner, erzählte uns, dass sie jedes Jahr zu dieser Veranstaltung komme und es ihr immer äußerst gut gefällt, den Schülerinnen und Schülern bei ihren eingeprobten Stücken zu zusehen. Ihre Tochter Lena Wagner (10b) nahm dieses Jahr das letzte Mal mit ihrem Kurs, der von Frau Reiche und Frau Twickel geleitet wird, teil. Auch diesen meisterte der Jahrgang mit Bravour.

Sowohl Frau Reiche als auch Frau Twickel waren mit dem letzten Auftritt ihrer Schülerinnen und Schülern zufrieden. Als Dankeschön bekamen die beiden einen Strauß Blumen, der mit kleinen Tränen entgegen genommen wurde. Im Großen und Ganzen ein sehr emotionaler und feierlicher Abschied des DuG Kurses Jahrgang 10.


Hier geht es zur Fotostrecke. Fotograf ist Florian Werning aus der Schülerreadktion.