Wir sind jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Am 6.7. wurde unsere Schule in der Aula um 10 Uhr von Frau Kahraman-Brust vom kommunalen Integrationszentrum zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ernannt.

Es gab anschließend eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gemeinsam gegen Rassismus und Diskrimierung im Sport“. Teilnehmer der Diskussion waren neben unserer Schulleiterin Frau Koller, der SV-Lehrerin Frau Kaltenbach und unserer Schülersprecherin Chiara Schmitt die beiden Spieler Dieter Orendorz und Denis Shevyrin von den Iserlohn Roosters, Bürgermeister Heilmann und Frau Kahraman-Brust.

Wir sind stolz darauf, jetzt zu den Schulen zu gehören, die Rassismus und Diskriminierung die rote Karte zeigen. Bei uns ist kein Platz für Rassismus!

 

China war eine Reise wert

China war eine Reise wert!

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Jede Reise fängt mit dem ersten Schritt an“. Für 19 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hemer ein großer Schritt. Ein bisher unbekanntes, weit entferntes Land kennenzulernen und zu erkunden war für die meisten eine große Chance. China war das Ziel! Idee der Reise war es, die chinesische Kultur kennenzulernen und die bereits erlernten Sprachkenntnisse zu verbessern oder weiter auszubilden.

Der Flug dauerte neun Stunden, doch es war keine richtige Ermüdung der Schülerinnen und Schüler zu spüren. Sie wollten das Land erkunden. Interessante Kurztrips versüßten die Reise.

Ziele waren die Chinesische Mauer, „die verbotene Stadt“ und ein besonderes Highlight; die überwältigende Großstadt Shanghai.

Die Begeisterung war bei der Leitung, in dem Fall, Frau Usov, der Lehrerin des China-Kurses  und Frau Koller Schulleiterin der Gesamtschule Hemer, anzusehen.

Stärkungen für diese Kurztrips nahmen die Schülerinnen und Schüler in typisch chinesischen Restaurants zu sich. Die Schülerinnen und Schüler waren über das kulinarische Angebot positiv überrascht und stellten fest, dass das chinesische Speiseangebot in seinem Ursprungsland ein komplett anderes ist.

Wir haben hier die „mildere“ Form.

Hendrik Beister

Schülertheater: J. is back

Ein packendes Stück, in dem der literarische Held Sherlock Holmes eine Mordserie an vier Jugendlichen aufklärt, ein trotteliger Polizist, der die Ermittlungsarbeit stört, eine Gerichtsmedizinerin, die trotz allem einen kühlen Kopf bewahrt, und zwei Verdächtige, die den Ermittelnden den Schweiß auf die Stirn treiben.
Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses Q1 haben hier mit viel Herzblut und Engagement ein eigenes Stück geschrieben und auf die Bühne gebracht. Dafür haben sie selbstständig Gelder akquiriert und alles rund von Technik bis Bühnenbild selbst organisiert. Auch der Musikkurs und der Kunstkurs haben sich bei der Gestaltung des Stücks durch großes Eigeninitiative hervorgetan.
Wann? am 28. Juni 201ü7 um 19.00 Uhr
Wo? in der Mensa der Gesamtschule Hemer
Kosten? 2,50€ (Schüler 2€)
Für das leibliche Wohl sorgt die Jahrgangsstufe Q1, der Erlös geht in die Kasse für ihre Abiturfeierlichkeiten.

Neuner auf den Spuren des Nationalsozialismus

„Stark für Menschenrechte“ – das war auch dieses Jahr die Devise des Thementages an der Gesamtschule Hemer. Der neunte Jahrgang erhielt dabei für dessen eigenen Schwerpunkt einen ganz besonderen Besuch: Oberstaatsanwalt Andreas Brendel.

Eine solche Gelegenheit erhält man als Schüler selten, selten kann man sich aus erster Hand durch einen Oberstaatsanwalt erzählen lassen, weshalb und wie Gräueltaten der Nationalsozialisten auch heute noch rechtlich verfolgt werden. Vor allem in den letzten Jahren kriegt man in der Allgemeinheit davon mit, dass älteste Senioren noch für Taten zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges angeklagt werden – aber warum eigentlich?

Als Leiter der Zentralstelle für die Bearbeitung nationalsozialistischer Verbrechen bei der Staatsanwaltschaft in Dortmund konnte Herr Brendel den Schülerinnen und Schülern sowohl einen Eindruck über seine Arbeit als Staatsanwalt, aber auch über die „moralischen Verpflichtungen“, die dieser Tätigkeit zugrunde liegen, vermitteln. Es sei sehr wichtig, dass Täter des Nationalsozialismus auch etliche Jahre später zur Verantwortung gezogen werden, sofern eine Schuld nachweisbar ist. Denn, das lernten die Neuntklässler, es gibt keine obere Altersgrenze zur Verfolgung einer Straftat, und auch beispielsweise die Beihilfe zum Mord verjährt nicht einfach.

Die betreffenden Menschen mit ihren vergangenen Taten zu konfrontieren bringe allerdings häufig Schwierigkeiten mit sich. Viele reden sich in eine Scheinwelt hinein, verdrängen die Zeit um 1940, erzählte Brendel. Lange Sitzungen vor Gericht seien oftmals aufgrund mit gesundheitlichen Einschränkungen einhergehender verringerter Verhandlungsfähigkeit nicht möglich, sie können oft nur stundenweise vorgenommen werden.

Die Schülerschaft zeigte sich interessiert an den Schilderungen Brendels und einige Neuner führten noch nach seinem Vortrag kurze Gespräche mit ihm.

Auch in anderen Jahrgängen ist das Thema „Stark für Menschenrechte“ behandelt worden, jeweils mit den Schwerpunkten Kinderrechte der UN von 1948, Kriegsgefangenenlager Stalag VI a, der Film „Die Welle“, Mobbing, Judenverfolgung, Extremismus und den politischen Kontext.

Julian Siegfried

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“

Mit der Theaterproduktion „Peinlich am Morgen……..“ lockte der Theaterkurs der Jahrgangsstufe 10 am Mittwochnachmittag und am Mittwochabend zahlreiche Zuschauer in die Gesamtschule Hemer.

Drei Pärchen, die jeweils in den frühen Morgenstunden gemeinsam nebeneinander nach einer Party aufwachen, sich an nicht viel erinnern können und sich fragen, wie sie in diese pikante Situation gekommen sind und was wohl passiert  ist. Dies war die Ausgangssituation für drei Erzählstränge, die nebeneinandergestellt die Erfahrungen Jugendlicher in diesem Zusammenhang thematisierten. Der Weg durch den darauf folgenden Tag bietet einige Erklärungen und auch  zwischenmenschliche  Missverständnisse, die den nebulösen Schleier der scheinbaren Amnesie lüften, oder auch weiter verklären und komplizieren…

In Kooperation der Gesamtschule und dem Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“ der Stadt Hemer entstand in einjähriger theaterpädagogischer Inszenierungsarbeit unter der Regie von Anne Reiche, Mechtild Twickel (Fachlehrerinnen Darstellen und Gestalten) und Michael Hahn (Theaterpädagoge Stageplay) ein emotionales Stück Jugendtheater. Beeindruckend waren die emotionale Identifikation der jungen Leute mit ihren Rollen, ihre Präsenz und ihre deutlich spürbare Spielfreude auf dem Hintergrund ihrer selbst geschriebenen Geschichten. Die jungen Schauspieler ernteten zu Recht einen anhaltenden Applaus für ihre darstellerischen Leistungen.

In dieser theaterpädagogischen Arbeit liegt ein bedeutender Beitrag zu einem erfolgreichen und emotionalen Abschluss der schulischen Laufbahn in der Sekundarstufe I. Mit gestärktem Selbstvertrauen kann nun der Start der ins Berufsleben oder in eine weitere schulische Ausbildung gelingen.

 

 

Markt der Möglichkeiten 2017

In der Woche vom 29. Mai bis zum 02. Juni 2017 haben die Schüler*innen die Wahl!

In dieser Wxoche besuchen die Schüler*innen den „Markt der Möglichkeiten“ in der Pausenhalle des Mittelstufengebäudes.  Dort informieren sie sich über die Projektthemen.

Sie benennen in einer Rangfolge (Erst-, Zweit-, Drittwunsch) drei Angebote, die sie während unserer Projektwoche mit Herz und Hand ausüben wollen. Dann schreiben sie eine Bewerbung für den Erstwunsch, in der sie begründen, welche Fähigkeiten sie dafür mitbringen, in dieser Projektgruppe zu arbeiten.

Abgabetermin für die Bewerbungen bei den Klassenlehrer*innen (Jg. 5 – 10) bzw. bei den Stufenleitern (Jg. 11 – 12) 2. Juni2017.

Eine Übersicht über alle Angebote befindet sich hier.

Aus der Schüler-Redaktion: Die Nacht der kleinen Künste 2017

Der Abend war ein großer Erfolg, so die Schulleiterin, Frau Koller, der Gesamtschule in Hemer.

Am 06.04.2017 fand an der GHE die jährliche Veranstaltung ,,Nacht der kleinen Künste‘‘ statt. Schon lange zuvor bereiteten sich die DuG Kurse der Jahrgänge 6-10 auf den Abend vor.

Von den bisher insgesamt sieben veranstalteten Nächten war auch diese eine unvergessliche, schöne und erfolgreiche Nacht. Und das nicht nur für die Schülerinnen und Schüler.

Auch die Eltern waren von dem künstlerischen Engagement ihrer Kinder und den anderen Schülerinnen und Schülern positiv angetan und bejubelten diese nach jedem Auftritt.

Die Mutter einer Schülerin, Frau Wagner, erzählte uns, dass sie jedes Jahr zu dieser Veranstaltung komme und es ihr immer äußerst gut gefällt, den Schülerinnen und Schülern bei ihren eingeprobten Stücken zu zusehen. Ihre Tochter Lena Wagner (10b) nahm dieses Jahr das letzte Mal mit ihrem Kurs, der von Frau Reiche und Frau Twickel geleitet wird, teil. Auch diesen meisterte der Jahrgang mit Bravour.

Sowohl Frau Reiche als auch Frau Twickel waren mit dem letzten Auftritt ihrer Schülerinnen und Schülern zufrieden. Als Dankeschön bekamen die beiden einen Strauß Blumen, der mit kleinen Tränen entgegen genommen wurde. Im Großen und Ganzen ein sehr emotionaler und feierlicher Abschied des DuG Kurses Jahrgang 10.


Hier geht es zur Fotostrecke. Fotograf ist Florian Werning aus der Schülerreadktion.

„Acoustical Impact“ beim Feuerwehrfest

Auch in diesem Jahr begeisterte unsere Schulband „Acoustical Impact“ wieder mit ihrer Performance auf dem Fest zum ersten Mai der Feuerwache Becke. Trotz des ungemütlichen, kalten Wetters waren zahlreiche Zuhörer vor der Bühne anwesend. Etwa eine Stunde lang unterhielt die Band, bestehend aus Piano, Gitarre, Schlagzeug, E-Bass und Gesang die Besucher mit Coverversionen verschiedener Pop- und Rocksongs, während sich die Leute an den vielen Ständen mit Essen und Getränken versorgten. Der Auftritt endete schließlich mit dem bekannten Rocksong „Seven Nation Army“ von den White Flags in einem sprichwörtlichen Knall, der dem Namen der Band gerecht wurde. Den nächsten großen Auftritt außerhalb der Schule wird die Band am 13. Juli 2017 haben. Beim erstmalig stattfindenden Musikfestival am Seilersee in Iserlohn wird sie mit am Start sein. Wir werden berichten!