Zeitzeugin des Konzentrationslagers Ausschwitz zu Gast in Hagen

Haspe gegen RechtsAm Mittwoch, 18. März 2015, waren Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgängen, Eltern und Lehrer der Gesamtschule Hemer an der Gesamtschule Hagen-Haspe zu Besuch. Dort war die heute über 90 Jahre alte Esther Bejarano zu Gast. Sie berichtete als Zeitzeugin des Dritten Reiches über ihr Leben im Konzentrationslager Ausschwitz und über ihre Flucht beim Todesmarsch 1945. Dies verschaffte uns schockierende Einblicke in die damalige NS-Zeit.
Danach gab sie zusammen mit der Rap-Gruppe „Microphone Mafia“ aus Köln ein eineinhalbstündiges Konzert. Zu jedem Lied gab es eine Geschichte, und viele Lieder beinhalteten neben Deutsch auch andere Sprachen, z.B. das Jüdische (Hebräische), Italienische, Türkische, Französische und Griechische.
Auch wenn der Abend in erster Linie Betroffenheit vermitteln sollte, brachte die Band uns auch zum Lachen. Sie sagten, ihr Ziel sei es auch, dass wir mit einem Lächeln hinausgehen und damit zu versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen.
Am Ende konnten wir noch Bücher und CDs kaufen, welche Frau Bejarano handsignierte.

von Julia, Svenja, Sofia, Nicole und Nadia (Klasse 9 b).

Neue E-Mail-Adressen an der GHE

Seit den Osterferien gibt es an unserer Schule  neue Mailadressen. Während bisher die Adressen aufhörten mit @gehemer.de, enden sie jetzt mit @gesamtschule-hemer.de. Wenn Sie also Mailadressen von Lehrerinnen und Lehrern in Ihrem Adressbuch haben, sollten Sie diese auf den aktuellen Stand bringen.

Mailadressen auch für Schülerinnen und Schüler

Ebenfalls neu ist, dass wir jetzt auch allen Schülerinnen und Schülern eine eigene Mailadresse anbieten können. Diese hat dieselbe Form wie die für Lehrer:

Vorname.Nachname@gesamtschule-hemer.de

Schülerinnen und Schüler erhalten die Zugangsdaten für Ihre Adressen von ihren Klassenlehrern.

Dinosaurier an der GE Hemer? – Die Computer-AG stellt sich vor

(hgm) In der Computer-AG der Gesamtschule Hemer erlernen die Schüler den fachgerechten Umgang mit dem PC. Auf dem Lehrplan stehen zentrale Medienkompetenzen aus den Bereichen: Bedienen und Anwenden, Informieren und Recherchieren, Kommunizieren und Kooperieren, Produzieren und Präsentieren sowie Analysieren und Reflektieren. Diese Kompetenzen werden im Sinne des offiziellen „Medienpass NRW“ angeeignet und erweitert.

Das technische Knowhow erlangen die Teilnehmer unter anderem durch den Umgang mit Bauteilen wie Prozessoren, Festplatten und Mainboards, die als Anschauungsmaterial ihren Weg in die AG finden. Der kreative Umgang mit den Geräten nimmt einen sehr großen Stellenwert ein und so produzieren die jungen IT-Profis aus den Jahrgangstufen 5 und 6 unter anderem PowerPoint-Präsentationen, Videos sowie digitale Fotocollagen und Comics.

Einige Ergebnisse, die mit der Software „paint.net“ erzielt wurden, können unter diesem Informationstext bewundert werden. Viel Spaß!

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Bargeldloses Bezahlen in der Mensa

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Gesamtschule der Stadt Hemer stellt das System für die Essensbestellung und für die Bezahlung in der Mensa und am Kiosk um. Ab dem 03. März 2015 gilt ein besonders gesichertes, bargeldloses Bestell– und Bezahlsystem mittels einer Chipkarte (Schüler-/ Lehrerausweis). Neben der Möglichkeit der Vorbestellung wird es weiterhin das „Spontanessen“ geben. Der Tagespreis pro Essen beträgt 3,30 €.

Das Essen wird bargeldlos bezahlt. Wenn Sie eine Vorbestellung wünschen, erfolgt diese entweder über das in der Schule installierte Menübestellterminal (Foyer Mittelstufengebäude auf dem Weg zu den NW-Räumen)oder über das Internet
(https://www.opc-asp.de/gs-hemer).

Bis zu den Osterferien kann übergangsweise noch bar bezahlt werden. Ab dem 13. April 2015 gilt ausschließlich das bargeldlose Verfahren.

  1. Grundlage für den bargeldlosen Essenskauf ist der individuelle Schüler- bzw. Lehrerausweis (vgl. Anhang unten). Auf diesem befindet sich mittels einer Chipkarte ein Guthabenkonto. Diese Chipkarte enthält eineKartennummer, die dem jeweiligen Eigentümer (Schüler/in bzw. Lehrer/in) zugeordnet ist. Die daraufaufgedruckte PIN ist für den ersten Zugang zur Onlinebestellung nötig. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie diese PIN nach der Erstbenutzung sofort ändern.
  2. Voraussetzung für eine Bestellung und – spätestens ab dem 13. April 2015 – für die Bezahlung in der Mensa und am Kiosk ist ein entsprechendes Guthaben auf dem Chip des Schüler- bzw. Lehrerausweises erforderlich (vgl. Punkt 7).
  3. Die Bestellung über das Internet ist denkbar einfach: Im Internet können Sie den wöchentlichen Speiseplaneinsehen. Durch Anklicken des jeweiligen Tages reservieren Sie für Ihr Kind das All-you-can-eat-Essen (à „Du kannst essen, was und so viel du möchtest“). Der entsprechende Betrag wird vom Guthabenkonto abgebucht.Bestellungen sind bis um 8 Uhr des jeweiligen Essenstages möglich, Stornierungen bitte bis spätestens 10 Uhr – auch bei Krankheit.
  4. Bei der Essensausgabe legt Ihr Kind seine Chipkarte auf ein Lesegerät in der Mensa. Das Gerät zeigt dem Mensa-Team an, dass Ihr Kind für diesen Tag Essen bestellt hat. WICHTIG: Ihr Kind kann auch ohne Bestellung wie bisher spontan Essen in Anspruch nehmen.
  5. Auch der Einkauf am Kiosk erfolgt über das Guthaben auf dem Schüler- bzw. Lehrerausweis.
  6. Der Verlust des Schüler-/Lehrerausweises mit der Chipkarte muss unverzüglich beim Mensa-Team gemeldet werden, damit die Karte gesperrt wird und kein Unbefugter die Karte benutzen kann. Eine Ersatzkarte kann für 5 € erworben werden. Das persönliche Guthaben ist im Falle der sofortigen Sperrung vom Verlust der Karte nicht berührt.
  7. Bei der „Sparkasse Märkisches Sauerland“ ist ein Mensakonto der Schule eingerichtet, auf welches mittels Banküberweisung oder Online–Banking ein Geldbetrag für die Mensa-Essen und für die Kioskartikel überwiesen wird. Es gelten folgende Überweisungsdaten (vgl. Überweisungsträger unten):
  • Mensaverein GE Hemer
  • Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer – Menden
  • IBAN: DE32 4455 1210 0001 2685 98
  • BIC: WELADED1HEM

Entscheidend ist die Angabe der Kartennummer auf dem Schüler-/Lehrerausweis (bitte kein anderer Verwendungszeck!! – vgl. Anhang unten). Sie finden sie unten links auf der Karte. Mit Hilfe dieser Nummer wird der überwiesene Geldbetrag dem Kartenbesitzer automatisch zugewiesen.

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Beachten Sie bitte bei der Überweisung, dass die Laufzeit einer Überweisung unter Umständen mehrere Tage betragen kann.

  1. Das Guthaben auf der Karte sollte 10 € nicht unterschreiten. Damit wäre mindestens das Mittagessen Ihres Kindes für eine Woche (9,90 €) unabhängig vom Einkauf am Kiosk sicher gestellt.
  2. Nutzer des Bildungs- und Teilhabepaktes wenden sich bitte ans Mensa-Team oder an Herrn Isenberg.
  3. Die Sicherheit des Systems wird u. a. durch folgende Maßnahmen gewährleistet:

–          ein vom pädagogischen Netz und Verwaltungsnetz der Schule getrenntes Mensanetz,

–          ein speziell gesicherter Rechner für die Mensaverwaltung,

–          eine Datenübertragung, einschließlich der Online–Bestellung mit Hilfe eines SSL–Zertifikats.

Für eventuelle Rückfragen stehen Frau Gerke und Frau Schäfer vom Mensa-Team zur Verfügung. Gerne können Sie sich auch an mich wenden (02372 / 50 13 71).

Mit freundlichen Grüßen und im Namen des gesamten Mensateams

Ralf Isenberg

Stellvertretender Schulleiter

DuG-Theaterkurs begeistert Publikum

DuG_2015Am 22. Januar 2015 führte der Kurs „Darstellen und Gestalten“ des neunten Jahrgang das Stück „Das besondere Leben der Hilletje Jans“ auf. Es handelt von einem jungen Mädchen, das nach dem Tod ihrer Eltern Zuflucht bei ihrer Tante sucht. Dort wird sie für einen Mord, den sie nicht begangen hat, sieben Jahre lang inhaftiert und muss sich anschließend als Junge getarnt auf einem Schiff durchs Leben schlagen.

Glücklicherweise lebten die Schauspieler ihre Nervosität in der Generalprobe aus, so dass die Aufführung ein voller Erfolg war. Die Schauspieler glänzten in ihren Rollen, hinter der Bühne war es still, und auch die Technik spielte mit. Alles in allem waren die rund 50 Zuschauer wie auch die Darsteller selbst begeistert von diesem Abend.

Vanessa, Natascha, Lea, Kim (Klasse 9a)

Dritter Kammermusikabend

Ein kleines Jubiläum: Der dritte Kammermusikabend der Gesamtschule Hemer.

Bereits zum dritten Mal laden die Schüler, Eltern und Lehrer der Gesamtschule Hemer zu ihrem Kammermusikabend ein. Gemeinsam gestalten sie am Dienstag, 25. November 2014, um 18 Uhr im Haus Hemer ein bunt gemischtes Programm aus Klassik, Jazz und Pop.

Wir freuen uns sehr auf Ihren und Deinen Besuch.

Auf den Spuren der Juden in Hemer – Thementag 2014

Wir veröffentlichen hier den Artikel aus der WAZ vom 8.5.2014 von Carmen Fürstenau.

Foto: Carmen FürstenauHemer. 460 Kinder und Jugendliche der Gesamtschule waren am Donnerstag auf den Beinen, um sich unter dem Titel „Stark für Menschenrechte“ beim Thementag zu informieren und auch zu engagieren.Der Thementag an der Gesamtschule findet seit der Eröffnung der Schule im Jahr 2009 statt, um ausgehend vom Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag VI A am 14. April 1945 auf das Schicksal der Menschen aufmerksam zu machen, die auch in der heutigen Zeit noch unter den Folgen von Krieg und Vertreibung leiden. Der 14. April lag in diesem Jahr in den Ferien, statt dessen hat die Schule den 8. Mai (Tag der Kapitulation 1945) genutzt.

In den verschiedenen Jahrgängen haben sich die Kinder und Jugendlichen von unterschiedlichen Seiten mit dem Thema beschäftigt. So waren in der Jahrgangsstufe 5 die Kindersoldaten in Kambodscha das Thema, das aufwühlte. In der Jahrgangstufe 6 hieß es „Was Menschen Menschen antun können“. Hier hat die Schule mit dem Verein für Hemeraner Zeitgeschichte kooperiert und den Stalag-Gedenkraum besucht.

In der Jahrgangsstufe 7 ging es um Mobbing und gewaltsame Übergriffe in der Schule. Die Schüler sahen unter anderem einen Film. „Hier sollte für einen respektvollen Umgang miteinander geworben werden“, so Kai Hartmann, Fachgruppenvorsitzender des Faches Gesellschaftslehre. In der Stufe 8 sahen die Jugendlichen den Film „Die Welle“ und konnten so faschistische Strukturen nachempfinden.

Mit dem Leben der Juden in Hemer beschäftigte sich die Stufe 9. Morgens stand der gemeinsame Besuch des jüdischen Friedhofes auf dem Programm, und eine der ersten Fragen lautete, warum der Friedhof nicht ausgeschildert sei. Mit einer Kopfbedeckung ging es auf den Friedhof, wo Steine niedergelegt wurden.

Zudem wurde eine Gedenkminute abgehalten und unter anderem das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ gesungen. Auf einer Karte haben sich die Schülerinnen und Schüler genau angesehen, wo jüdische Familien gelebt haben oder wo ihre Geschäfte waren. „Alle haben sich sehr engagiert“, lobte Kai Hartmann.

(Carmen Fürstenau, IKZ)

Sprachförderprojekt an der GHE

(bre) Komplizierte Texte, Versuchsanleitungen oder Fachliteratur lesen, verstehen und darüber sprechen – das fällt vielen Jugendlichen zunehmend schwerer. Allerdings ist sprachliche und schriftliche Sicherheit eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungsbiographie.

Deshalb möchte die Gesamtschule Hemer Angebote zur sprachlichen Bildung in allen Fächern und in schulischen Aktivitäten außerhalb des Unterrichts integrieren. Damit kann die sprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler verbessert und ihnen eine erfolgreichere Bildungslaufbahn ermöglicht werden.

Genau das ist das Ziel des Projekts „Sprachsensible Schulentwicklung“ der Stiftung Mercator, des Schulministeriums und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren NRW. Über 30 Schulen aus ganz NRW nehmen daran teil – auch die Gesamtschule Hemer.

„Die Stiftung Mercator setzt sich dafür ein, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, an den zentralen Bereiches des gesellschaftlichen Lebens teilhaben“, erklärt Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Eine durchgängige Sprachbildung ist ein zentraler Schlüssel für Chancengleichheit. Kinder können nur dann ihre Potenziale in der Schule entfalten, wenn sie die Sprache, in der der Unterricht erfolgt, verstehen und sicher beherrschen. Das Projekt ‚Sprachsensible Schulentwicklung‘ setzt genau an dieser zentralen Voraussetzung für Bildungserfolg an.“

Schwerpunkt während der dreijährigen Projektlaufzeit sind verschiedene regionale Netzwerke, in denen sich Lehrkräfte der Projektschulen bei der Aufgabe gegenseitig unterstützen und austauschen können, der Schulleitung steht ein eigenes Netzwerk zur Verfügung. Alle Beteiligten werden dabei von Netzwerkberaterinnen begleitet. Außerdem analysiert die Fakultät für Bildungswissenschaften der Uni Duisburg-Essen die Wirkungen des Projektes.

Fundgrube

FundgrubeLiebe Schülerinnen und Schüler,

habt Ihr schon mal ein Kleidungsstück oder Euren Sportbeutel gesucht?

Für diese Fälle gibt es unsere Fundgrube. Dort werden Jacken, Sportbeutel oder andere Fundsachen gelagert, die gefunden worden sind. Bitte schau dort zuerst nach, ob deine Sachen dabei sind. Die Fundgrube befindet sich vor dem Abteilungsleitungsbüro im Unterstufengebäude Raum 506. In den Sommerferien werden die Fundsachen einer sozialen Einrichtung gespendet.