China war eine Reise wert

China war eine Reise wert!

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Jede Reise fängt mit dem ersten Schritt an“. Für 19 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hemer ein großer Schritt. Ein bisher unbekanntes, weit entferntes Land kennenzulernen und zu erkunden war für die meisten eine große Chance. China war das Ziel! Idee der Reise war es, die chinesische Kultur kennenzulernen und die bereits erlernten Sprachkenntnisse zu verbessern oder weiter auszubilden.

Der Flug dauerte neun Stunden, doch es war keine richtige Ermüdung der Schülerinnen und Schüler zu spüren. Sie wollten das Land erkunden. Interessante Kurztrips versüßten die Reise.

Ziele waren die Chinesische Mauer, „die verbotene Stadt“ und ein besonderes Highlight; die überwältigende Großstadt Shanghai.

Die Begeisterung war bei der Leitung, in dem Fall, Frau Usov, der Lehrerin des China-Kurses  und Frau Koller Schulleiterin der Gesamtschule Hemer, anzusehen.

Stärkungen für diese Kurztrips nahmen die Schülerinnen und Schüler in typisch chinesischen Restaurants zu sich. Die Schülerinnen und Schüler waren über das kulinarische Angebot positiv überrascht und stellten fest, dass das chinesische Speiseangebot in seinem Ursprungsland ein komplett anderes ist.

Wir haben hier die „mildere“ Form.

Hendrik Beister

Wir freuen uns über zweiten Besuch aus Polen

Elf Schülerinnen und vier Schüler aus Polen sind zu Gast bei uns. Sie sind die Reise aus Daszewice in Posen in Begleitung ihrer Lehrerinnen Justyna Strzelczyk und Beata Sokotowska angetreten. Untergebracht sind sie in deutschen Gastfamilien der Gesamtschule. Frau Decker, Frau Michel-Schuler und Herr Banaszak von der Gesamtschule haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, in dem sich Deutsche und Polen näher kennen lernen. Daszewice liegt knapp 1000 km von hier entfernt und 15 km westlich von Warschau.

Die Zeit nach dem Schulabschluss: Texte aus dem Deutschunterricht des Jahrgangs 10

Im Grundkurs Deutsch 10. Jahrgang (10c,d) haben wir uns mit dem Thema beschäftigt: Wie kann ich die freie Zeit nach dem Schulabschluss sinnvoll nutzen?

Dazu haben wir Jugendprojekte näher untersucht, die es ermöglichen, die freie Zeit nach dem Schulabschluss außerhalb von zu Hause zu verbringen und dazu eigene Texte geschrieben.

Drei Beispiele für derartige Projekte haben wir ausgesucht, um sie euch näher vorzustellen.

Go-Jugendreisen

International Cultural Youth Exchange

InterRail – die Reisen für Jugendliche

Tagesfahrt nach Lüttich in Belgien am 8. Juni 2016

Une excursion à Liège en Belgique le 8 juin 2016

Lüttich 2016

In drei bis dreieinhalb Stunden erreicht man Liège im französischsprachigen Teil unseres Nachbarlandes Belgien. Das ist an einem Tag gut machbar. Daher wollten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Chance bieten, das in der Schule gelernte Französisch einmal im wirklichen Leben auszuprobieren. Wie die Ergebnisse des Stadtspiels zeigen, haben sie diese Chance genutzt! Auch beim gemeinsamen Gang durch die Stadt und dem Besuch des Archéoforum, dem archäologischen Museum unter dem Platz Saint Lambert, zeigten sich unsere Schülerinnen und Schüler von ihrer besten Seite: interessiert, höflich, zuverlässig. So könnte diese Fahrt auch im nächsten Jahr wieder stattfinden!

(R. Isenberg, M. Mietzel, B.Stelten-Busch)

 

Bericht von Daniel Kießler, 9d

Am 08. Juni 2016 brach der Französisch-Kurs des 9. Jahrgangs zusammen mit dem Latein-Kurs zur belgischen Stadt Liège (Lüttich) auf. In Liège besuchte der Kurs erst ein Denkmal vom 2. Weltkrieg, mit dem 18 Freiwillige geehrt werden, die sich gegen den Eindringling gewehrt haben.

Anschließend liefen die Schüler 374 Stufen nach Downtown Liège. Hier war es extrem voll, überall fuhren Autos und der Bürgersteig war voll mit Leuten. Glücklicherweise fanden die Schüler Sitzmöglichkeiten auf einem großen Platz, dem Platz der ehemaligen Kathedrale (Place Saint-Lambert).Von hier aus erkundeten sie die Innenstadt von Liège. Gegen Mittag waren die Schüler bei einer deutschsprachigen Führung durch eine Ausgrabungsstätte im Archéoforum. Danach hatten die Schüler Zeit ein Stadtspiel in der Innenstadt zu bearbeiten.

Kurz vor 17 Uhr traten die Schüler die Heimreise an.

 

Lüttich 2016

Bericht von Maren Kleine, 9b: Im Archéoforum

Wir besuchten auch das Archéoforum, ein Museum über die Geschichte und die alten Ausgrabungen von Lüttich. Das Archéoforum liegt unterhalb des Platzes Saint-Lambert , wo früher die Saint-Lambert Kathedrale stand.
Unsere Führung begann um 13:30 Uhr und fing damit an, dass uns die Entwicklung Lüttichs  von vor Christus bis heute gezeigt wurde. Das Ganze war in einer Bilderstrecke aufgebaut. Als nächstes wurden uns die Ausgrabungen von Bauwerken aus verschiedenen Zeitaltern präsentiert. Die Ausgrabungen dauern noch bis heute an, weshalb immer wieder neue Teile besichtigt werden können.

Wir waren besonders von den alten, noch gut erhaltenen Fassaden beeindruckt. Außerdem war der Besuch sehr interessant, da man sich inmitten der Ausgrabungen bewegen konnte.

 

Bericht von Jil Becker und Lotta Ebel, 9a: Das Stadtspiel

Der Französisch und Lateinkurs musste während des Ausfluges nach Lüttich ein Stadtspiel mit insgesamt 13 Fragen und Aufgaben beantworten und ausführen. Dabei waren Fragen und Aufgaben über die Bewohner und die Gebäude der Stadt und wichtige Informationen über Lüttich.

Eine Aufgabe bestand darin, für 5 Euro etwas typisch Belgisches zu kaufen. Die Schüler lösten diese Aufgabe sehr unterschiedlich. Viele kauften belgisches Gebäck. Andere kauften zum Beispiel eine Zeitung oder Postkarten. Die 31 Schüler waren in 7 Gruppen mit 4 – 5 Personen aufgeteilt. Sie hatten während des ganzen Ausfluges Zeit, die Aufgaben zu lösen.

Die Schüler fanden das Stadtspiel sehr gut, da es sehr vielfältige Fragen und Aufgaben beinhaltete. Außerdem haben die Schüler durch das Stadtspiel den Großteil der Stadt gesehen und mehr Wissen über Lüttich sammeln können. Natürlich mussten die Schüler aus dem Französischkurs Französisch sprechen und somit den Kontakt mit den Einwohnern Lüttichs suchen.

Politikunterricht zum Anfassen

Frau Freitag besucht die Klasse 7bFrau Freitag besucht die Klasse 7b der Gesamtschule Hemer und beantwortet Fragen der Schüler.

Am Donnerstag, den 21.04.2016, besuchte die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag die Klasse 7b der Gesamtschule Hemer. Zuvor schrieb die Klasse einige Briefe an Frau Freitag zur Frage einer Absenkung des Wahlalters. Dies wurde zuvor im Unterricht mit Herrn Wichert, ihrem Lehrer in Gesellschaftslehre, diskutiert. In einem Antwortbrief kündigte Dagmar Freitag ihren Besuch an, den sie nun durchführte. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihr viele Fragen zu persönlichen und politischen Themen. Abgeordnete und Klasse waren begeistert von der gemeinsamen Zeit und freuen sich auf ein erneutes Treffen.
von Julia Penderok und Leah Jansen, Klasse 7b der Gesamtschule Hemer

Wie die EU funktioniert: Die Klasse 10c in Straßburg

Die Klasse 10c hat sich im GL-Unterricht mit der Europäischen Union befasst, d.h. die Geschichte ihrer Gründung und Weiterentwicklung verfolgt, die verschiedenen Organe und Aufgaben erarbeitet, die EU-Wirtschaftspolitik analysiert, usw.
Eine Aufgabe bestand u.a. darin, einen Artikel für die Homepage und damit die Schulgemeinschaft auf Grundlage eines Schaubildes zu verfassen, in dem die Aufgaben der einzelnen EU-Organe und die Zusammenarbeit untereinander deutlich gemacht werden sollte. Denn die Gesamtschule Hemer arbeitet ja mit verschiedenen Projekten daran, Europa-Schule zu werden!
Einen logischen Abschluss stellte dann der Besuch Straßburgs im Rahmen der Klassenfahrt der 10c im September  dar, bei dem der Sitz des Europaparlaments persönlich in Augenschein genommen werden konnte.

Liam Krisp, 10c: So funktioniert die EU

Kaum einer versteht heutzutage noch die EU-Politik. Mit den ganzen Kommissionen oder Präsidenten. Trotz alldem kann man dieses komplizierte Gewirr von Ausschüssen in drei Kategorien einteilen. Die einen sind die, die die Gesetze beschließen. Dann diejenigen, die sie ausführen und noch diejenigen, die die politischen Richtlinien festlegen.

Fangen wir mit der ersten Kategorie an: diejenigen, die die Gesetze beschließen. Diese Aufgabe übernehmen das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union. Beide verabschieden oder verbessern Gesetze.

Kommen wir aber nun zur zweiten Kategorie: diejenigen, die die politischen Richtlinien festlegen. Zu diesem Spektrum gehören der Präsident des Europäischen Rates, der Europäische Rat und der Hohe Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Diese drei Posten geben den Rahmen vor, den die Kommissionen und Räte nutzen müssen, um Gesetze zu beschließen und zu verabschieden.

Die letzte Kategorie ist die, die über die Ausführung der Gesetze, die sie vorgelegt bekommen, wachen. Dazu gehören die Europäische Kommission und der Präsident der Europäischen Kommission.

Kira Klose, 10c: So funktioniert die EU

Wie ihr wisst, möchte unsere Schule Europa-Schule werden. Deshalb möchte ich euch die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen EU-Organen näherbringen.

Die EU ist ein Zusammenschluss von Staaten. Alle 28 EU-Staaten wirken bei europäischen Angelegenheiten mit. Dies geht über den Rat der Europäischen Union und das Europäischen Parlament. Jeder wahlberechtigte EU-Bürger kann die Abgeordneten des Parlaments alle 5 Jahre wählen. Derzeit besteht das EU-Parlament aus 751 Abgeordneten. Sein Hauptsitz liegt in Straßburg.

Es gibt drei große Unterteilungen der EU-Organe. Der Europäische Rat (in dem sitzen die 28 Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer) und die Hohe Vertreterin für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (momentan ist dies Federica Mogherini) geben die politischen Leitlinien vor.

Die Gesetze werden dann vom Rat der Europäischen Union (hier sitzen alle Fachminister der 28 nationalen Regierungen, deshalb heißt er auch Ministerrat) und dem Europäischen Parlament beraten und beschlossen.

Die beschlossenen Gesetze werden dann von der EU-Kommission, in der aus jedem EU-Land ein Kommissar sitzt, umgesetzt und kontrolliert. Gesetzesvorlagen können jedoch erst dann beschlossen werden, wenn 70 % dafür stimmen. Die großen EU-Staaten haben bei Mehrheitsentscheidungen mehr Stimmen als die kleinen EU-Staaten.

Außerdem gibt es noch 4 weitere kleine Einrichtungen:

  1. Der Europäische Gerichtshof, dieser wacht über jegliche Verträge der EU.

  2. Der Ausschuss der Regionen hat beratende Aufgaben bei der Strukturförderung für wirtschaftlich schwache Regionen

  3. Der Europäische Rechnungshof überprüft die Haushaltsführung

  4. Der Wirtschafts- und Sozialausschuss hat beratende Aufgaben

Ich hoffe, dir konnte dieser Artikel helfen, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen EU-Organen zu verstehen.