Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem   Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“

Mit der Theaterproduktion „Peinlich am Morgen……..“ lockte der Theaterkurs der Jahrgangsstufe 10 am Mittwochnachmittag und am Mittwochabend zahlreiche Zuschauer in die Gesamtschule Hemer.

Drei Pärchen, die jeweils in den frühen Morgenstunden gemeinsam nebeneinander nach einer Party aufwachen, sich an nicht viel erinnern können und sich fragen, wie sie in diese pikante Situation gekommen sind und was wohl passiert  ist. Dies war die Ausgangssituation für drei Erzählstränge, die nebeneinandergestellt die Erfahrungen Jugendlicher in diesem Zusammenhang thematisierten. Der Weg durch den darauf folgenden Tag bietet einige Erklärungen und auch  zwischenmenschliche  Missverständnisse, die den nebulösen Schleier der scheinbaren Amnesie lüften, oder auch weiter verklären und komplizieren…

In Kooperation der Gesamtschule und dem Kinder- und Jugendtheater „Stageplay“ der Stadt Hemer entstand in einjähriger theaterpädagogischer Inszenierungsarbeit unter der Regie von Anne Reiche, Mechtild Twickel (Fachlehrerinnen Darstellen und Gestalten) und Michael Hahn (Theaterpädagoge Stageplay) ein emotionales Stück Jugendtheater. Beeindruckend waren die emotionale Identifikation der jungen Leute mit ihren Rollen, ihre Präsenz und ihre deutlich spürbare Spielfreude auf dem Hintergrund ihrer selbst geschriebenen Geschichten. Die jungen Schauspieler ernteten zu Recht einen anhaltenden Applaus für ihre darstellerischen Leistungen.

In dieser theaterpädagogischen Arbeit liegt ein bedeutender Beitrag zu einem erfolgreichen und emotionalen Abschluss der schulischen Laufbahn in der Sekundarstufe I. Mit gestärktem Selbstvertrauen kann nun der Start der ins Berufsleben oder in eine weitere schulische Ausbildung gelingen.

 

 

Markt der Möglichkeiten 2017

In der Woche vom 29. Mai bis zum 02. Juni 2017 haben die Schüler*innen die Wahl!

In dieser Wxoche besuchen die Schüler*innen den „Markt der Möglichkeiten“ in der Pausenhalle des Mittelstufengebäudes.  Dort informieren sie sich über die Projektthemen.

Sie benennen in einer Rangfolge (Erst-, Zweit-, Drittwunsch) drei Angebote, die sie während unserer Projektwoche mit Herz und Hand ausüben wollen. Dann schreiben sie eine Bewerbung für den Erstwunsch, in der sie begründen, welche Fähigkeiten sie dafür mitbringen, in dieser Projektgruppe zu arbeiten.

Abgabetermin für die Bewerbungen bei den Klassenlehrer*innen (Jg. 5 – 10) bzw. bei den Stufenleitern (Jg. 11 – 12) 2. Juni2017.

Eine Übersicht über alle Angebote befindet sich hier.

Information zu den zentralen Prüfungen 10 Englisch für den mittleren Bildungsabschluss

Information zu den zentralen Prüfungen 10 Englisch für den mittleren BildungsabschlussDas Ministerium hat zu den ZP 10 Englisch (MSA) folgende Entscheidung getroffen:
Im Bereich Hörverstehen wurden Teilaufgaben aus der Bewertung herausgenommen. Bei erfolgreicher Lösung dieser Teilaufgaben bekommen die Schülerinnen und Schüler Bonuspunkte, die nicht erfüllte Prüfungsteile ausgleichen.
In anderen Prüfungsteilen ist der Bewertungsspielraum erweitert worden, d.h. das Bewertungsraster wurde angepasst.
Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit am Nachschreibetermin die angepasste Klausur zu wiederholen. Dies sollte nach vorheriger Beratung durch die Fachlehrer geschehen und ohne vorherige Bekanntgabe der Noten.
G. Koller

Technik-Kurs auf der Hannover-Messe

Auf zur Hannover-Messe, hieß es am Mittwoch, den 26.04.2017 für den Technik-Kurs des 12. Jahrganges. Auf freundliche Einladung und Verpflegung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer hin machten sich also erwartungsvolle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auf den Weg zu dem größten Messegelände der Welt. „Forschung und Entwicklung“, das war der individuelle Schwerpunkt ihres Besuches.

Was es da nicht alles zu sehen gab. Begeistert erzählen die Oberstufenschüler von ihrem Messebesuch unter der Führung von Studenten der Nachwuchsinitiative „Tec2You“. Ein weites Spektrum von technischen Neuheiten präsentierte sich ihnen – mal mehr, mal weniger sinnvoll. Humorvoll beschreibt eine Schülerin beispielsweise einen Roboterarm, der keine größere Funktion hatte, als Bier für sein Gegenüber einzuschenken. Stolz erzählt ein anderer Schüler von seinem Sieg gegen einen durch künstliche Intelligenz gesteuerten Gegenspieler bei einem Kicker. Spielereien, die einen unterhaltsamen Mehrwert gegenüber den ansonst so wertvollen und zukunftsbringenden Entwicklungen darstellen. „Industrie 4.0“, das war nämlich das prägende Schlagwort der diesjährigen Hannover-Messe.

Hunderte Unternehmen aus aller Welt stellen an einem Ort ihren technischen Fortschritt vor. Ganz gleich, ob es Roboter, faszinierende Elektromotoren, schwebende Objekte oder intelligente Systeme sind – „Auch, wenn man damit rechnet, dass die Technik immer weiter fortschreitet, ist das Ansehen dieser neuen Entwicklungen doch beeindruckend“, meint einer der Schüler. Es hätte sogar die Möglichkeit gegeben, Elektrofahrzeuge des Automobilherstellers Tesla auszuprobieren, läge die Altersbeschränkung da nicht bei 25 Jahren. Dabei sind die wahrlich interessanten Dinge doch diejenigen, die man mit eigenen Händen anfassen kann. Nun, fast, so schildert ein Schüler seine Erfahrung mit einer sogenannten „Virtual Reality“-Brille. In einer Computersimulation, die in der Brille sichtbar war, gelang es ihm, einen Elektromotor zusammenzubauen.

Auch Lehrer Herr Linnenkamp zeigt sich begeistert und erzählt von einem supraleitenden Tablett, das reibungsfrei auf einer Oberfläche schwebte. „Es gab dort Maschinen, die waren dazu in der Lage, den eigenen Abnutzungsstatus anzuzeigen“, erzählt Herr Linnenkamp, „auf diese Weise können Produktionsvorgänge verbessert werden, so dass keine Ausfälle passieren“. Als besonders fortschrittlich empfinden er und seine Schüler weiterhin eine andere Maschine, die mit Hilfe eines Lasers Metall entlang einer Linie schneidet und dabei nicht mehr, wie frühere Modelle, durch Funken irritiert wird. Sie „filtert“ die Funken heraus und ermöglicht so ein in dieser Entwicklungsstufe noch nie da gewesenes Präzisionsschneiden mit Laserstrahlen.

Ganz besondere Begeisterung löste auch der BionicMotionRobot aus, der mit Hilfe von Luftkissen sicher Gegenstände ergreifen kann.

Die Zwölfer freuen sich über eine gute Einsicht, die sie in den aktuellen Stand der Technik erhalten haben. „Die Technik ist heutzutage so weit entwickelt, dass sie vorausberechnen kann und dazulernt“, staunt ein Schüler, dessen Tischtennisstrategie offenbar von einem robotischen Tischtennisarm durchschaut worden ist. Es wird ein allgemeines Beeindrucktsein über das Gesehene auf der Hannover-Messe deutlich und es scheint so, als könne man die nächste Ausstellung im Jahr 2018 gar nicht erwarten.
Text: Julian Siegfried (EF)
Fotos: Jörg Linnenkamp

Wow! So sehen Sieger aus

Um 10.40 Uhr erreicht unsere Schule ein Anruf der „Pimp-your-school“-Firma.

Und die Nachricht lautet:

The winner is: Die GESAMTSCHULE HEMER!

Die Freude und Begeisterung sind riesig. Ein weiterer wichtiger Meilenschritt in der Vorbereitung für unsere Projektwoche ist getan. Allen Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern/Erziehungsberechtigten, Freunden und Förderern unserer Schule danken wir an dieser Stelle ausdrücklich – nur mit Ihrer und Eurer Unterstützung konnten wir das schaffen!

Hier noch einmal unser Gewinner-Video:

Wer will denn so noch Mofa fahren?

Im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ stellte die ginko Stiftung für Prävention (Mülheim) vom 21.-24.03.2017 den ALK-Parcours für Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen in Hemer zur Verfügung. 
Erstmals nutzten alle weiterführenden Schulen mit ihren 7. oder 8. Jahrgängen aus Hemer dieses Projekt zur Suchtvorbeugung. Auch die Eltern wurden eingeladen den Parcours kennenzulernen und mit den zahlreichen Fachkräften von Suchtberatungsstellen, dem Jugendamt oder Ansprechpartnern aus Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen. Über 40 Eltern sind dieser Einladung gefolgt und nahmen an der Informationsveranstaltung teil. 

Im Alkohol-Parcours wurden die Jugendlichen selbst aktiv und sammelten Infos zum Jugendschutzgesetz. Die Schüler und Schülerinnen konnten Alternativen zu Alkohol als „Spaßfaktor“ suchen und ein „Körper-Puzzle“ klärte über alkoholbedingte Schädigungen auf. Zudem probierten die Jugendlichen mit dem Blick durch die Rauschbrille aus, wie Bewegungsabläufe und Reaktionen bei Alkoholkonsum beeinträchtigt werden. „Wer will denn so noch Mofa fahren?“ – Das war eine Reaktion auf den (fehlenden) Durchblick durch die Rauschbrille. Sie zeigt die Wahrnehmung bei ca. 0,8 Promille Alkohol im Blut.

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler über die Risiken des Alkoholkonsums zu informieren und sie für einen verantwortungsvollen, risikobewussten und gesunden Umgang mit Alkohol zu stärken. Der erhobene Zeigefinder sollte nicht das bestimmende Aufklärungsinstrument sein, vielmehr konnten die über 300 teilnehmenden Jugendlichen eigene Fragen stellen und in den Teams vieles selbst herausfinden. Die Reaktionen Schülerinnen und Schüler aber auch die Erfahrung aus den zurückliegenden 5 Jahren zeigt, dass diese Methode zur Vorbeugung vor Alkoholmissbrauch gut geeignet ist. Auch im Jahr 2018 wird dieses Projekt wieder stattfinden. 

Ein ganz herzliches Dankeschön sagen wir Catharina Tessin und René Sadowski von der Drogenberatungsstelle Iserlohn e.V. sowie Rita Mollenhauer vom Jugendamt Hemer. Außerdem bedanken wir uns bei der Stadt Hemer und den Hausmeistern für das Bereitstellen des Saals im JuK und die tatkräftige Unterstützung. 

​Wenn unsere Klasse ein Baum wäre… 

Freie Texte im Deutschunterricht (Gerlind Renneberg)

Zu Beginn des 2. Schulhalbjahres schaute die Musikklasse  6b auf ihre Klassengemeinschaft, in der es wieder einmal sehr turbulent zuging. So entstanden im Deutschunterricht freie Texte zum Thema: „Wenn unsere Klasse ein Baum wäre….“. 


Wenn unsere Klasse ein Baum wäre… 

…würde ich ihn mir mit einer großen, dicken Krone vorstellen, wo alles außer ein paar Stellen, die kahl geworden sind, dick zusammengewachsen ist. In der dicken Rinde des Baumes zeigen sich die ein oder anderen Einkerbungen und durch ein kleines Loch lässt der Baum dem überschüssigen Harz freien Lauf.

Auf dem Boden liegen ein paar abgebrochene Äste und einige kleine Wurzeln strecken sich aus der Erde.

Der Baum hat nun schon viel überstanden: Stürme und heiße Sommer, aber er muss noch viel mehr durchstehen. 

Ich glaube, wenn Wurzeln, Stamm, Äste und die Krone zusammenarbeiten, schafft der Baum das alles.

Giulian




Wenn unsere Klasse ein Baum wäre… 

…wäre er bunt und hätte verschieden geformte Blätter. Jedes Blatt hat seine eigene Farbe, seine eigenen Macken und jedes Blatt hängt woanders.

Kein Blatt wäre gleich und man kann kein Blatt einfach so abreißen. Auch wenn an manchen Tagen ein paar Blätter krank und braun werden, hat der Baum, unsere Gemeinschaft, genug Kraft, uns wieder bunt zu machen. Es sind die Worte der anderen, die uns so bunt machen, wenn andere uns wieder hochholen, wenn wir runtergefallen sind. Es sind viele bunte Blätter, die dir immer Farbe geben, wenn du anfängst, braun zu werden.

Dieser Baum wäre dann sehr breit, hätte einen dicken Stamm und würde nach oben hin dünn und spitz werden. Er würde in einem Wald neben hunderten von anderen Bäumen stehen, aber trotzdem immer auffallen. Unter ihm wären so viele Blumen, dass es einem schwerfällt, sie zu zählen.

Christina


Anouk



Vanessa

SV entwickelt Ideen zu ihrem „Schul(t)raum“

Am Ende dieses Schuljahres steht die nächste Projektwoche an. Der vorläufige Arbeitstitel lautet: „Schul(t)raum gestalten – mit Respekt gemeinsam Verantwortung übernehmen“. Dazu fand eine außerordentliche SV-Sitzung mit allen Klassensprecher*innen. Ausgestattet mit einem Übersichtsplan des Schulgeländes machten sich die Schüler*innen in Kleingruppen auf den Weg zu einer ausführlichen Ortsbegehung. Dabei besprachen sie sich, in welchem Schulbereich sie was wie anders gestalten könnten, damit sich unsere Schule zu einem Lern- UND Lebensort weiterentwickelt. Die Ideen wurden dann im Plenum vorgestellt. Das Organisationsteam zur Vorbereitung der Projektwoche, das aus Lehrern und Schülern besteht, wird diese Vorschläge in den weiteren Planungsprozess einbeziehen. Ansprechpartner sind Frau Renneberg und Herr A. Schneider.